Neubauabdichtung

Grundlagen zur Wahl der Abdichtungsbauart

Die Funktionsfähigkeit und Zuverlässigkeit einer Bauwerksabdichtung kann nur gewährleistet werden, wenn die gewählte Abdichtungsbauart gegenüber den äußeren Einwirkungen einen ausreichenden Widerstand aufweist. Im Teil 1 der Norm werden die wichtigsten Einwirkungen auf eine erdberührte Abdichtung in folgende charakteristische Merkmale klassifiziert.

Auf die Abdichtung kann Wasser in Form von Kapillarwasser, nicht drückendem Wasser oder drückendem Wasser einwirken. Für die Festlegung der anstehenden Wassereinwirkungsklasse (Wx-E) sind der höchste Bemessungswasserstand, die Geländeform sowie die Bodenart ausschlaggebend.

    • Querschnittsabdichtung
      Mit Einführung der neuen Wassereinwirkklasse W4-E werden an die Produkte für die Querschnittsabdichtung in Bereichen von Bodenplatten genaue Anforderungen gestellt.

    • Außenabdichtung
      Leichte und schnelle Verarbeitung, hohe Sicherheit bei kurzen Wartezeiten sind die wichtigsten Faktoren, die ein derzeitiges Abdichtungssystem erfüllen muss.

    • Sockelabdichtung
      Sockelabdichtungen werden konventionell mit Mineralischen Dichtungsschlämmen ausgeführt. Diese haben jedoch einen entscheidenden Nachteil: Sie haften nur auf mineralischen Untergründen. Die bedeutet das sie noch vor der Bitum-Abdichtung aufgebracht werden muss.

Rissbildungen aus dem Untergrund dürfen keine Schädigungen der Abdichtung verursachen. Auf Grund diesem Kriterium Rechnung definiert die Norm vier ungleiche Rissklassen (Rx-E). Die Wahl des Abdichtungsstoffes muss in Abhängigkeit der für das Objekt ermittelten Rissklassen erfolgen. Für den Abdichtungsstoff muss die zugewiesene Rissüberbrückungsklasse nachgewiesen sein.

Rissbildung /
-breitenänderung

Rissklasse
RX-E

Bauelemente ohne Nachweis der Rissbreitenbeschränkung

Zuteilung der Rissüberbrückungsklassen
RÜx-E und Wassereinwirkklassen

< 0,2 mm

R1-E ( gering )

• Untergründe für Querschnittsabdichtungen
• Stahlbeton ohne beträchtliche Zwang-
und Biegeeinrichtung
• Mauerwerk im Gebäudesockel

RÜ1-E
( W1-E + W4-E )

< 0,5 mm

R2-E ( mäßig )

• Geschlossene Fugen von Bua- bzw. Fertigteilen
• unbewehrter Beton
• Stahlbeton mit beträchtlicher Zwang-, Zug- oder Biegeeinwirkung
• Mauerwerk mit Erdkontakt
• Fugen an Materialübergängen

RÜ2-E
( W1-E + W4-E )

< 1,0 mm mit 0,5mm Rissversatz

R3-E ( hoch )

• Fugen von Abdichtungsrücklagen
• Fugen im Erdreich ( Wandaufstandsfugen )

RÜ3-E
( W2.1-E + W3-E )

    • Querschnittsabdichtung
      Mit Einführung der neuen Wassereinwirkklasse W4-E werden an die Produkte für die Querschnittsabdichtung in Bereichen von Bodenplatten genaue Anforderungen gestellt.

    • Außenabdichtung
      Leichte und schnelle Verarbeitung, hohe Sicherheit bei kurzen Wartezeiten sind die wichtigsten Faktoren, die ein derzeitiges Abdichtungssystem erfüllen muss.

    • Sockelabdichtung
      Sockelabdichtungen werden konventionell mit Mineralischen Dichtungsschlämmen ausgeführt. Diese haben jedoch einen entscheidenden Nachteil: Sie haften nur auf mineralischen Untergründen. Die bedeutet das sie noch vor der Bitum-Abdichtung aufgebracht werden muss.

Entsprechend der Nutzung von erdberührten Flächen werden Anforderungen an das Raumklima und die Raumluft gestellt. Durch die Raumnutzungsklassen wird die Abdichtungsbauart beziehungsweise der zulässige Abdichtungsstoff bestimmt.

    • Querschnittsabdichtung
      Mit Einführung der neuen Wassereinwirkklasse W4-E werden an die Produkte für die Querschnittsabdichtung in Bereichen von Bodenplatten genaue Anforderungen gestellt.

    • Außenabdichtung
      Leichte und schnelle Verarbeitung, hohe Sicherheit bei kurzen Wartezeiten sind die wichtigsten Faktoren, die ein derzeitiges Abdichtungssystem erfüllen muss.

    • Sockelabdichtung
      Sockelabdichtungen werden konventionell mit Mineralischen Dichtungsschlämmen ausgeführt. Diese haben jedoch einen entscheidenden Nachteil: Sie haften nur auf mineralischen Untergründen. Die bedeutet das sie noch vor der Bitum-Abdichtung aufgebracht werden muss.

Klasse

Anforderung an die Raumluft

Beispiele

RN1-E

geringe Anforderungen

Offene Betriebs- oder Lagerhalle

RN2-E

normale Anforderungen

Wohn- oder Aufenthaltsräume, Lagerräume für feuchteempfindliche Waren

RN3-E

hohe Anforderung

Lagerung von sehr hochwertigen Gütern oder elektrische Geräte.

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